„Die Vernunft befiehlt uns, frei zu sein!“ – Frauen in der Revolution von 1848
- Workshop
Wichtige Information für Lehrkräfte:
Für Workshops sind wieder Termine auch Im Mai und Juni freigeworden. Melden Sie sich gerne bei uns!
verfügbare Termine für Workshops (Stand 16.04.):
06.05.
07.05.
08.05.
29.05.
01.06.
08.06.
Bitte nutzen Sie für jede Anfrage das Buchungsformular. Telefonische Beratung nur bei kurzfristigen Anfragen.
In Führungen und Workshops, die auf Beteiligung und Dialog angelegt sind, können Jugendliche und Erwachsene ihre Gedanken in die Auseinandersetzung mit den Ereignissen im März 1848 oder November 1918 einbringen.
Elemente der Angebote:
Ziele unserer Bildungsangebote:
Wichtig ist uns auch der Gegenwartsbezug:
Geeignet für Schulklassen der Sekundarstufe II
Die Teilnehmenden vertiefen sich in die Erforschung einzelner Biographien von Akteur:innen der Revolution 1848/49. Was bewegte die Menschen dazu, sich an der Revolution zu beteiligen? Was waren ihre Forderungen und was für Vorstellungen von Demokratie hatten sie? Nach einer Überblicksführung über den Friedhof der Märzgefallenen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Biografien von Revolutionär:innen und Gegnern der Revolution. Am Ende werden die Ergebnisse in einer Debatte diskutiert. Können diese Forderungen für unsere Zeit eine Bedeutung haben oder sind sie veraltet? Welche Wünsche nach gesellschaftlicher Veränderung gibt es heute?
Geeignet für Schulklassen der Sekundarstufe I und II
Die Teilnehmenden vertiefen sich in die Erforschung einzelner Biographien von Akteur:innen der Revolution 1848/49. Was bewegte die Menschen dazu, sich an der Revolution zu beteiligen? Nach einer Überblicksführung über den Friedhof der Märzgefallenen entwickelt die Klasse in Kleingruppen kleine Szenen zu den Forderungen und Ereignissen des 18. und 19. März, die sie in der Großgruppe vorspielen. Im Anschluss diskutieren wir die Forderungen aus heutiger Perspektive.
Geeignet für Schulklassen der Sekundarstufe II
Die Schulklasse vertieft sich in die Erforschung von Biographien einzelner Akteurinnen der Revolution 1848/49. Nach einer Überblicksführung über den Friedhof der Märzgefallenen können sich die Teilnehmenden zunächst durch eine biografischen Recherche mit verschiedenen Frauen auseinandersetzen. Das Material berücksichtigt hierbei sowohl die Forderungen der Protagonistinnen und ihre politischen Ziele, als auch die sozialen und gesellschaftlichen Hintergründe jener Zeit, von denen die Frauen individuell geprägt waren. Danach vertieft die Gruppe mittels selbst erarbeiteter kurzer Rollenspiele ihr Wissen und diskutiert ihre Ergebnisse aus heutiger Perspektive.
Geeignet für Schulklassen der Sekundarstufe II
Ein wenig vergessen schlummerte die Revolution von 1918/19 bisher in unserem historischen Unterbewusstsein. Am Ende des Ersten Weltkriegs prallten Interessen und Visionen von Arbeiterschaft und Bürgertum heftig aufeinander. Im Spannungsverhältnis von Bewahren und Erneuern, friedlichen Protesten und (konter-)revolutionärer Gewalt entstand eine neue demokratische Ordnung. Welche Wünsche, Ängste und Hoffnungen verbanden die Menschen mit der Revolution und wie traten sie für ihre politischen Überzeugungen ein? Welche Fragen sind heute unverändert aktuell? Auf der Suche nach Antworten werden wir auch die sehr unterschiedliche Erinnerung in den beiden deutschen Staaten thematisieren.
Außerdem können Schüler*innen der Sekundarstufe I ein von uns mitgestaltetes Online-Lernmodul nutzen: Im kostenlosen Lernmodul erwarten die Schüler*innen mehrere Bausteine rund um die Revolution 1848/49 in Berlin. Mit Hilfe von Bildern, Artikeln und Briefen wird die Vergangenheit zur offenen Geschichte. Sie entscheiden sich für Aufgaben und gehen eigene Wege.
Ansprechperson:
Paul Schmitz
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Bildung und Vermittlung
Büro: +49 (0)30 58739039
workshop@paulsinger.de