Der Berliner Asyl-Verein für Obdachlose. Die Auseinandersetzung um die Obdachlosigkeit im Kaiserreich
- Lesung
Herzlich Willkommen an einem Grundstein der Demokratie. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über den Gedenkort forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen, die Revolutionen von 1848/49 & 1918/19 und über unser breites Bildungs- und Kulturangebot.
Revolution
erinnern.
Demokratie
leben.
Eine Ausstellung zu unserem Alltag, zur Geschichte und zur Mitbestimmung
Mai bis Juli 2026
Jede*r kann mitmachen!
Im Austausch mit anderen Bteiligten entscheidet ihr, was zur Geschichte der Demokratie erzählt wird. Das Ergebnis, also die Ausstellung, wird im September 2026 eröffnet und im Ausstellungscontainer am Friedhof der Märzgefallenen gezeigt.
Das Team des forum 1848 begleitet den Prozess, fördert den Austausch und organisiert Workshops, Räume, Materialien und Verpflegung.
Ab dem 16. April treffen wir uns jeden Donnerstag.
Bei Fragen oder für weitere Infos: beteiligen @ paulsinger.de
Im Rahmen des Tages der Demokratiegeschichte, initiiert von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, besuchte der Bundespräsident am 21. März einen Rundgang über den Friedhof, den Schüler*innen des Georg-Herwegh-Gymnasiums gaben. An verschiedenen Stationen berichteten sie über die Revolution von 1848, individuelle Biografien der Märzgefallenen und die Bedeutung des Erinnerungsortes heute.
„Dieser Ort hier, der Friedhof der Märzgefallenen, zeigt uns, dass Demokratie und Freiheit niemals selbstverständlich waren. Zu allen Zeiten haben Menschen für Freiheit und Demokratie gekämpft, sind dafür aufgestanden, haben dafür Leib und Leben riskiert.” – mit diesen Worten würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Friedhof der Märzgefallenen.
Am 18. März fand im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages eine Anhörung zum Thema Demokratiegeschichte statt. Dazu waren sechs Sachverständige geladen, darunter Dr. Susanne Kitschun, Leiterin des forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen. Die Abgeordneten diskutierten mit ihnen über den Stand, Herausforderungen und Ziele der Erinnerung an Demokratiegeschichte.
Darüber hinaus lobte Pascal Meiser, MdB, in der Aussprache zum Antrag die Arbeit des Paul Singer Vereins: „Und es brauchte nach dem Zusammenbruch der DDR den unermüdlichen Einsatz ortsansässiger Bürgerinnen und Bürger und dann des Paul Singer Vereins, um den Friedhof der Märzgefallenen als Ort des Erinnerns überhaupt zu bewahren.“ (Zum Video)
Die (März-)Revolution von 1848 steht in vielen Ländern Europas für Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit und Demokratie.
Der Friedhof der Märzgefallenen ist ein Ort demokratischer Traditionsbildung, ein Lernort der europäischen Demokratie.
Unter dem Namen forum 1848 bündelt der Paul Singer e.V. künftig seine Tätigkeiten am und um den Friedhof der Märzgefallenen.
Aufbruch in ein neues Europa
Die (März-)Revolution von 1848 steht in vielen Ländern Europas für Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit und Demokratie. Der Friedhof der Märzgefallenen ist ein Ort demokratischer Traditionsbildung, ein Lernort der europäischen Demokratie.
Viele der Berliner:innen, die am 18. März 1848 für ein besseres Leben auf die Straße gingen, waren oft noch sehr junge Menschen. Die meisten waren zudem bitterarm. Zahlreiche Lehrlinge, Handwerker:innen und Arbeiter:innen waren dabei. Sie alle einte der Mut, ihr Leben für soziale Verbesserungen und Freiheitsrechte einzusetzen.
255 Tote der Berliner Märzrevolution sind auf dem Friedhof der Märzgefallenen begraben. Der Friedhof wurde eigens für sie im Friedrichshain angelegt. Er ist somit nicht nur ein einzigartiges Zeugnis, sondern auch ein Erzeugnis der Revolutionsereignisse.
Gedenkort für zwei Revolutionen:
Im November und Dezember 1918 wurden auch die Opfer der Revolution 1918/19 auf dem Friedhof der Märzgefallenen beerdigt.