„Schutztruppe der Republik“
„Schutztruppe der Republik“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Berlin-Brandenburg 1924-1933
- Lesung
Eine beinahe vergessene Organisation, die für den Erhalt der ersten deutschen Demokratie kämpfte – das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Im Raum Berlin-Brandenburg zählte die Vereinigung zwischen 1924 und 1933 mehr als 20.000 Menschen. Unter Einsatz ihres Lebens engagierten sie sich in der „Republikschutztruppe“ für den Erhalt der ersten deutschen Demokratie – nicht selten auch mit Gewalt.
Hans-Rainer Sandvoß (Gedenkstätte Deutscher Widerstand) schildert in seiner Publibkation „Schutztruppe der Republik“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Berlin-Brandenburg 1924-1933“ (Metropol Verlag) Entstehung, Ziele und Personal der beinahe vergessenen Organisation. Sandvoß widerlegt die Annahme, die Weimarer Republik sei eine Republik ohne Republikaner gewesen. Gemeinsam sprechen wir über die historische Situation in Brandenburg und die regionale Rolle des Reichsbanners hier. Wer engagierte sich vor Ort für die Demokratie? Welche Herausforderungen prägte die Situation in Brandenburg? Wie unterschieden sich die Umstände in städtischen Zentren wie Potsdam von denen in der ländlichen Provinz?
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 bis 1933″ statt. Kuratiert wurde die Ausstellung von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Zusammenarbeit mit dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.
Vom 4. Juni bis 30. August 2026 ist die Ausstellung beim forum 1848 zu sehen.
Ort: Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg 1, 10249 Berlin
Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich unten an.