Roßplatz/’Leipziger Gemetzel‘

Roßplatz/’Leipziger Gemetzel‘

Auf dem Roßplatz kam es am 12. August 1845 nach Protesten gegen den sächsischen Prinzen Johann am Hotel de Prusse zu Schüssen gegen die Demonstranten. Acht Bürger wurden vom königlichen Militär erschossen. Der Vorgang erregte deutschlandweit Aufsehen und schlug sich in Presse und Literatur nieder. Robert Blum trat hier zum ersten Mal als Kopf des Protests hervor und erlangte größere Bekanntheit. Diese Vorgänge sind auch als ‚Leipziger Gemetzel‘ in die Geschichte eingegangen.