Dritte Phase

Mai bis August 1849

Im Verlauf der dritten Phase (Mai bis August 1849) zeichneten sich aber auch erste Brüche innerhalb der Revolutionsbewegungen ab. Zielvorstellungen veränderten sich, ungleiche Lebensverhältnisse konnten nicht ad hoc angeglichen werden, auch die Radikalität einiger Forderungen schreckte zunehmend ab. So fand sich im Deutschen Bund schnell eine Mehrheit, die sich für die Idee eines deutschen Nationalstaates begeistern konnte. Wer aber dazu gehören sollte und wer nicht, wie dieses Deutschland regiert werden könnte und wer daran mitbestimmen dürfte, wurde heftig diskutiert. Erst 1849 konnte sich die Nationalversammlung auf einen Verfassungsentwurf einigen. Die deutschen Fürsten schienen anfänglich nicht ablehnend, so skizzierte der Entwurf Deutschland schließlich als Monarchie. Die Umsetzung der Verfassung zögerten die Fürsten aber dennoch hinaus, fürchteten sie letztlich die Begrenzung ihrer Macht durch ein deutsches Parlament. Das Ende der Verfassungsdebatte beschied dann der preußische König mit der Ablehnung der deutschen Kaiserkrone. Der Nationalstaat – eine zentrale Forderung der deutschen Revolutionsbewegungen – war damit gescheitert. Die Revolution ergriff erneut die Straßen.

Im Verlauf der dritten Phase (Mai bis August 1849) zeichneten sich aber auch erste Brüche innerhalb der Revolutionsbewegungen ab. Zielvorstellungen veränderten sich, ungleiche Lebensverhältnisse konnten nicht ad hoc angeglichen werden, auch die Radikalität einiger Forderungen schreckte zunehmend ab. So fand sich im Deutschen Bund schnell eine Mehrheit, die sich für die Idee eines deutschen Nationalstaates begeistern konnte. Wer aber dazu gehören sollte und wer nicht, wie dieses Deutschland regiert werden könnte und wer daran mitbestimmen dürfte, wurde heftig diskutiert. Erst 1849 konnte sich die Nationalversammlung auf einen Verfassungsentwurf einigen. Die deutschen Fürsten schienen anfänglich nicht ablehnend, so skizzierte der Entwurf Deutschland schließlich als Monarchie. Die Umsetzung der Verfassung zögerten die Fürsten aber dennoch hinaus, fürchteten sie letztlich die Begrenzung ihrer Macht durch ein deutsches Parlament. Das Ende der Verfassungsdebatte beschied dann der preußische König mit der Ablehnung der deutschen Kaiserkrone. Der Nationalstaat - eine zentrale Forderung der deutschen Revolutionsbewegungen - war damit gescheitert. Die Revolution ergriff erneut die Straßen.